Meißner Porzellan

11.03.2011 | Allgemein | Porzellan

Porzellan

Hinter dem Begriff des Meißner Porzellans verbirgt sich eine Handelsmarke, die sich im Laufe der Jahrhunderte traditionellen Weltruhm erwerben konnte. Dabei sind aus dem Hause Meißner Porzellan sowohl Gebrauchsporzellan als auch wertvolle Sammlerstücke erhältlich. Die Porzellanmanufaktur Meißen reicht in ihrer Unternehmensgeschichte bis weit in das 18. Jahrhundert zurück und gehörte lange Zeit zu den führenden Häusern Europas.

Auch heute noch ist die Meißner Porzellanmanufaktur eine der führenden Manufakturen in der europäischen Porzellanherstellung. Bis zum Jahre 1863 produzierte das Unternehmen direkt auf der Albrechtsburg zu Meißen. Das Symbol des Unternehmens und das Markenzeichen sind nach wie vor die beiden gekreuzten Schwerter. Nur diese weisen ein Porzellanstück als echtes Meißner Porzellan aus. Fehlen diese Schwerter handelt es sich nicht um Meißner Porzellan sondern Kopie.

Weißware bzw. nur bedingt brauchbare Ware wird durch sogenannte Schleifstriche an den Schwertern gekennzeichnet. Die Erfindung des europäischen Porzellans und die Gründung der Porzellanmanufaktur Meißen geht dabei auf die Behauptung des Alchimisten Johann Friedrich Böttger zurück, der bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts öffentlich behauptete, aus vollkommen oder nahezu wertlosen Materialien Gold herstellen zu können.

Dies ließ sich der damalige sächsische Kurfürst August der Starke natürlich nicht mehrmals erzählen. Als er von dieser Behauptung Böttgers erfuhr ließ er diesen gefangen nehmen und auf der sogenannten Jungfernbastei einsperren. Hier sollte Böttger nun im Auftrag des Königs Gold herstellen. Nach einigen Versuchen war er schließlich in der Lage Porzellan herzustellen. Dieses trägt auf Grund seines hohen Wertes die Bezeichnung „Weißes Gold“, wobei der Name auf die Behauptung des Erfinders zurückgeht.

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